Dienstag, 23. Januar 2007

Geschichte online

www.geschichte-online.at


Geschichte online ist ein Projekt, dass die Arbeitstechniken der Geschichtswissenschaften mit Hilfe von so genannten Modulen vermittelt. Jedes Modul stellt dabei einen Schwerpunkt wie z.B. Literatur- und Informationsrecherche dar. Dabei wird allerdings nicht nur Information im klassischen Sinne bereitgestellt, sondern es ist auch möglich die gewonnene Information bei dafür kreierten Übungen anzuwenden. Für etwaige Fragen oder Probleme werden die Mitarbeiter/innen des jeweiligen Moduls mit Kontaktmöglichkeit angegeben. Nun aber zu den konkreten Modulen:

Modul 1: Wissenschaftliches Arbeiten

Bei diesem Modul geht es grob gesagt um das verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten in der Geschichtswissenschaft. Als quasi Einführung kann man sich mit grundlegenden Eckpfeilern der Geschichtswissenschaft und Fragen wie „was ist eine Hypothese?“ beschäftigen. Danach wird man mit den technischen Werkzeugen vertraut gemacht. Die Bandbreite reicht von Abstracts bis Rezensionen, welche detailliert erklärt werden und auch sofort geübt werden können. Dabei lernt man nicht nur was man alles schreiben kann, sondern auch wie. Zitieren und Zitierregeln haben hier ebenso Platz wie Tipps zum „richtigen“ Lesen von wissenschaftlichen Texten. Abschließend wird man dann endgültig für das Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten für die Uni bzw auch für mündliche Präsentationen vorbereitet.

Zusätzlich gibt es bei diesem Modul noch die Einheit „Erste Schritte im Kurrent – Lesen“, die ich selbst am Anfang meines Geschichtsstudiums im Rahmen einer Lehrveranstaltung gemacht habe. Dazu möchte ich nur kurz anmerken, dass diese Einheit sehr hilfreich war und mir die Arbeit mit den Kurrent – Texten merklich erleichtert hat! Ich kann also für alle denen es mit dieser Schrift ähnlich mühsam ergeht wie mir nur empfehlen „Erste Schritte im Kurrent – Lesen“ selbst zu probieren, vielleicht hilft es ja genau so.

Modul 2: Literaturrecherche

Hier lernt man den richtigen Umgang mit Bibliotheken und Bibliothekskathalogen. Dabei erhält man wertvolle Informationen über online – Kataloge und auch Datenbanken, wobei es nicht nur um „klassische“ Monographien geht, sondern auch etwa Zeitschriften oder Lexika behandelt werden. Außerdem wird unter dem Punkt Informationsrecherche Quellen und dabei vor allem Archive aufgelistet und dargestellt. Den Abschluss bilden Museen und Ausstellung, sowie jüngere Methoden der Geschichtswissenschaft wie Netzwerke vor allem im online – Bereich.

Modul 3: Geschichtsdidaktik

Modul 3 behandelt Geschichte im Unterricht des österreichischen Schulsystems. Dieser Punkt ist nicht nur für Lehramtsstudent/innen interessant, da etwa der Punkt Medienanalyse sicherlich für jede/n interessant ist. Der Schwerpunkt liegt aber natürlich auf dem Unterricht, wobei zuerst der Aufbau und die Struktur des österreichischen Schulsystems und vor allem des Geschichteunterrichts erklärt werden. Beim Teil Unterricht wird dann spezifisch auf didaktische Gestaltungsmethoden und Planung des Unterrichts eingegangen.

Modul 4: Hypertextcreator

Der Hypertextcreator bietet nun für Studierende die Möglichkeit selbst Wissen für eine Öffentlichkeit aufzubereiten. Im Zuge von Lehrveranstaltungen sollen Studierende mit Hilfe des Hypertextcreators - der ein Redaktions- und Datenbanksystem ist – also wissenschaftliche Inhalte internetadäquat aufbereiten.
Dabei geht es nicht nur darum Studierende auch das Schreiben für Medien abseits der klassischen Monographie zu lehren, sondern damit soll auch Gruppen – und Teamarbeit gefördert werden; denn wie man sich vorstellen kann ist ein solches Projekt nicht für etwa für eine einzelne Studentin gedacht, sondern das Zustandekommen braucht viele Kräfte die gemeinsam arbeiten.

„Modul 5“: News

Der Newsbereich ist kein klassisches Modul wie die vorherigen 4. Hier findet man in erster Linie Information zu den neuen Entwicklungen und Erweiterungen von geschichte-online.at und kann sich außerdem über das (didaktische) Konzept das dahinter steckt informieren.





Zitat, Zitierregeln, Anmerkungen

Beim Durcharbeiten dieser Einheit des Moduls „Wissenschaftliches Arbeiten“ musste ich zu meiner (teilweisen) Überraschung feststellen, dass ich trotz mittlerweile doch einiger verfasster Seminararbeiten noch längst nicht alle Kenntnisse besitze dich ich -offensichtlich- besitzen sollte.
Ich war/bin sehr beeindruckt von der Breite mit der das Thema behandelt wird. So konnte ich mir bis heute unter dem Begriff Paraphrase nur sehr wenig vorstellen und auch der Anmerkungsapparat war für mich völlig neu. Persönlich kann ich sagen, hat mir der Punkt „Zitat im Zitat“ am meisten weitergeholfen, da ich auf diese Problematik beim Schreiben einer Seminararbeit schon öfter gestoßen bin.
Die Übung beim Punkt zitieren sehe ich in zwei verschiedenen Lichtern. Auf der einen Seite finde ich es gut, dass es überhaupt die Möglichkeit gibt zitieren zu üben ohne gleich dafür benotet oder bewertet zu werden, auf der anderen Seite finde ich die Form in der es gemacht wird ein wenig konfus. Es ist zwar meistens klar was man bei der Übung falsch gemacht hat, doch es fehlen nähere Ausführungen darüber was jetzt konkret warum richtig ist. Hierbei muss ich allerdings gestehen, dass ich selbst keinen besseren Vorschlag gefunden habe wie man die Übungen effektiver gestalten könnte, weshalb ich mich auch nicht weiter darüber auslassen möchte.
Sehr gut finde ich auch die Sammlung der verschiedenen Zitierregeln und das Aufzeigen ihrer Unterschiede und Gemeinsamkeiten, die man unbedingt beachten sollte. Hier wird klar wie uneinheitlich zitieren immer noch gehandhabt wird und was allerdings unbedingte „muss“ sind.
Ein wenig verwirrt war ich allerdings von der Verlinkung der verschiedenen Themenunterpunkte. Es ist zwar immer klar, dass alles im Glossar zu finden ist, wenn man sich allerdings direkt per Wort weiterarbeiten möchte, erscheint das blaue Kästchen, wo man alle Möglichkeiten sieht, wo man dieses Wort noch findet. Ich verstehe zwar die Intention dahinter, dass ein Begriff in mehreren Kontexten steht und man sie alle aufzeigen möchte, doch ich war deshalb wie schon beschrieben teilweise nicht sicher, wie ich weiterarbeiten soll.
Abschließend möchte ich noch sagen, dass die Einheit sehr hilfreich war und mir die Bandbreite des Zitierens sehr gut vermitteln konnte. Die kurzen Texte machen die Einheit sehr angenehm zu lesen, ohne dabei jedoch das Gefühl zu haben nur oberflächlich informiert worden zu sein.

Montag, 15. Januar 2007

Geschichte im Netz – Praxis, Visionen, Chancen

3 Aspekte des noch jungen Mediums Internet werden in einem Vortrag von Prof. Wolfgang Schmale im Rahmen eines Vortrages behandelt.


Praxis

Fairer Weise muss man eingestehen, dass die meisten Webseiten die sich mit geschichtlichen Themen oder Fragestellungen befassen nicht aus den Geschichtswissenschaften stammen. Oft handelt es sich um interessierte „Laien“, die Vorstellungen über eben ein gewisses Thema im Netz Publizieren.
Für die Geschichtswissenschaften selbst sind solche Seiten fast zur Gänze ohne Relevanz, es sei denn dass mit Hilfe solcher Websites problematische Inhalte transportiert werden und im schlimmsten Fall noch als historische Wahrheiten dargestellt werden.
Doch so altmodisch die Bezeichnung Historiker/in vielleicht klingen mag, das www ist an dieser Wissenschaft jedenfalls nicht spurlos vorbeigezogen. Digitalisierte Quellen, online – Bibliothekskataloge und webadäquate geschichtswissenschaftliche Einführungen gehören zu oft bereits zur Realität des Historikers / der Historikerin. Dies bedeutet nicht, dass sie die alten Methoden wie Monographien, Archive, Bibliotheken etc ausgelöscht hätten, modifiziert wurden sie jedoch sehr wohl.

In besonderer Art hat sich dabei die Art Texte zu schreiben verändert. Ein zwanzig - Seitiger Aufsatz ist auf dem Bildschirm nicht besonders attraktiv zu lesen. Man versucht also die Informationen in kleine Module zu packen, die ihrerseits vernetzbar sind; allerdings mit der Besonderheit dass nicht (nur) der/die Autor/in die Informationseinheiten vernetzt, sondern auch der/die Leser/in per Mausklick eigene Vernetzungsgedanken entwickeln kann.
Die Tendenz geht also von der abgeschlossenen „Meistererzählung“ hin zum offenen kreativen Prozess. Natürlich ist dieser nicht mit einem klassischen Schluss versehen, doch muss man bei dieser Kritik die Frage stellen, welcher wissenschaftliche Beitrag oder Argument überhaupt jemals einen wissenschaftlichen Forschungsprozess im klassischen Sinn abgeschlossen hat?

Chancen

„Geschichte im Netz“ bedeutet einen Umbruch in der Geschichtswissenschaft. Abseits der Möglichkeit wissenschaftliche Arbeiten jetzt auch im Internet publizieren zu können ergeben sich eine Vielzahl an Chancen die die Geschichtswissenschaft als Institution völlig verändern können.

Zum einen könnte es aufgrund der digitalisierten Informationsquellen (primäre Quellen, wissenschaftliche Aufarbeitung von Themen im Netz, etc) viel schneller als bisher möglich werden Information zu erhalten und zu verknüpfen.
Zur Zeit ist das aus zwei Gründen noch schwierig: zum einen ist es oft schwierig aus der Vielzahl von Internetseiten mit „historischem“ Inhalt, die qualitativ hochwertigen Seiten herauszufiltern und zum anderen wird das www als Quelle von vielen Historiker/innen noch immer abgelehnt.

Dazu muss allerdings gesagt werden, dass das Internet aufgrund der quasi uneingeschränkten Nutzungsmöglichkeit für jede Person natürlich auch die dementsprechenden Nebenwirkungen mit sich bringt, doch sollte diese Zugänglichkeit zu „Nicht – Wissenschafter/innen“ eher als Chance als Gefahr wahrgenommen werden. Diese Barrierelosigkeit bietet nämlich die Möglichkeit die Geschichtswissenschaft enger mit der Gesellschaft und damit auch ihren relevanten Themen zu verbinden.
Wie bereits oben erwähnt müssen im Netz publizierte Texte auch dessen Anforderungen entsprechen. Diese unterscheiden sich vom klassischen Buch jedoch nicht nur in der Länge der Informationseinheiten und deren Verknüpfung. Mit dem www bekommt die Multimedialität eine völlig neue Bedeutung. Bilder, Tonmedien und eventuell sogar Filme machen eine Website erst zu dem Leseerlebnis, das es ist.
Dies betrifft sowohl die Aufbereitung als auch die verwendeten Quellen. Waren schriftliche Quellen bisher das A und O einer geschichtswissenschaftlichen Arbeit, so fügen sich dem mittlerweile bereits Bilder, Tonmedien, etc hinzu. Das Internet scheint dabei der ideale „Datenträger“ zu sein um diesen Medien weiterhin neuen Auftrieb zu geben.

Das Internet bietet aber nicht nur für bereits „ausgebildete“ Wissenschafter/innen neue Möglichkeiten. Speziell im Bereich des e-Learnings verschmelzen die Vorteile des www und könnten in Zukunft für Studierende (besser) nutzbar gemacht werden. Lernplattformen und IGL – Internet Gestützte Lehre sind bereits etablierte Mischformen zwischen dem reinen e-Learning und der klassischen Übung oder Vorlesung. Gerade Lernplattformen neigen jedoch dazu nur einem kleinen geschlossenen Kreis zur Verfügung zu stehen. In dem man sie mit einem Passwort schützt widerspricht man jedoch eigentlich dem offenen Wissensaustausch der Mittelpunkt nicht nur der Geschichts- sondern aller Wissenschaften sein sollte.

Zuletzt sei noch das Internet als beeinflussender Faktor der Beziehungen zwischen Individuum, Kollektiv und wissenschaftlichem Wissen dargestellt. Durch den gemeinsamen Wissensraum wird das Individuum als tragender Faktor des wissenschaftlichen Arbeitens sekundär. Das gemeinsame Ergebnis steht im Vordergrund. Interessanter Weise hat sich mit diesem Ansatz auch die technische Gestaltung im www verändert. Weg von der vom Individuum erstellten HTML – Homepage hin zum Team- und Prozesshaften CMS.

Visionen

Das Phänomen Internet wird bereits als Medienrevolution bezeichnet. Ähnlich wie die Etablierung der Schrift oder die Erfindung des Buchdruckes veränderte und verändert es noch immer nachhaltig den Alltag der Menschen. Die Revolution kennzeichnet sich jedoch nicht unbedingt durch die rasante Umgestaltung sondern durch die Fundamentalität, die dahinter steht. Ideen, Wissen und selbst aktuelle Nachrichten können im Netz verfolgt werden.
Das Internet wandelt also die Gesellschaft, doch gleichzeitig passt es sich auch der sich verändernden Gesellschaft an. Neue Werte schlagen sich in dem neuen Medium wieder.
Doch dies wird wohl noch seine Zeit dauern.

Zur Zeit steht noch vieles im negativen Licht. Werte wie Beständigkeit und Loyalität sind in den Hintergrund getreten, an ihrer Stelle treten neue Sichtweisen und Zugänge. Eine dieser Sichtweisen ist sicherlich zu versuchen Kohärenzbildungen heraus zu filtern und zu analysieren. Auch die neuen Geschichtswissenschaftlichen Ansätze wie etwa integrationsgeschichtliche oder kulturgeschichtliche versuchen diese Beziehungen zu entziffern.

Die Vision heißt die Geschichtswissenschaft als Wissenschaft geschichtlicher Kohärenzen kleinerer Geschichten zu sehen und das Netzwerk als passenden „Beziehungsschmieder“ zu nutzen.


Reflexion

Das Internet als Chance wahrzunehmen Wissensproduktion und wissenschaftliches Arbeiten zu demokratisieren ist aus meiner Sicht einer der interessantesten Aspekte dieses Textes. Der Autor kann sich – wie er sicherlich weiß – glücklich schätzen, mit dieser Vision für das Internet nicht allein zu sein. Auch Open Source Programme etwa, sind nicht bloß eine neue Technik sondern hinter ihnen steckt der Wunsch bzw die Philosophie, dass Wissen jedem Menschen der sich dafür interessiert zugänglich gemacht werden sollte. Ideen stützen sich dann nicht mehr auf Einzelpersonen die von der Gesellschaft bereitwillig zu Genies erklärt werden, sondern sind die Produkte aller Menschen die daran mitgearbeitet haben.

Das Problem ist nur, dass aus meiner Sicht das Internet leider in die völlig entgegen gesetzte Richtung geht. Das Netz stellt kostenlose Angebote an Wissen nur mehr in beschränktem Ausmaß zur Verfügung, der Rest muss bereits bezahlt werden. An dieser Stelle möchte ich ein Beispiel aus meiner Erfahrung bringen: war es vor etwa zehn Jahren, während meiner Schulzeit etwa noch möglich online Wörterbücher, Lexika oder auch Zusammenfassungen von Büchern, sich ohne Probleme anzusehen und für einen selbst passendes heraus zu picken, so ist heute (oder auch bereits schon vor 4-5 Jahren) nicht mehr so leicht möglich, da die meisten dieser Angebote nun kostenpflichtig sind. Kostenpflichtige Angebote sind nicht mehr die Ausnahme, sondern bereits Regelfall geworden.

Niemand verstand es aus meiner Sicht das Internet besser zu nutzen als das Streben nach Profit. Dies rührt meiner Meinung nach daher, dass das www trotz seiner Eigenheiten immer Werkzeug und nicht Selbstzweck bleiben wird. Ich stimme dem Text zu, dass das Netz die Gesellschaft verändern wird, aber ich denke dass man nicht vergessen darf, dass es dabei immer Mittel zum Zweck bleiben wird – und wie dieser Zweck aussieht bleibt den Menschen selbst überlassen.

Es wäre sehr wünschenswert, dass sich eine Hegemonie für den offenen und Barrierefreien Wissenszugang bildet, da das Netz zum ersten Mal wirklich die technischen Vorraussetzungen dafür bietet. Es ist z.B. nicht mehr notwendig, ins Ausland zu reisen um das dortige Staatsarchiv zu durchstöbern, das Internet bietet die theoretische Möglichkeit es von zu Hause machen zu können. Es gibt auch bereits viele Ansätze und Initiativen die ähnliche Visionen haben, die Frage ist nur ob sie sich durchsetzen können oder ob am Ende der Kapitalismus auch im Internet alles zu einer Ware machen wird.

Montag, 18. Dezember 2006

"Über das Bloggen" Zusammenfassung und Kommentar des Textes:

Martin Gasteiner, Schreiben für das www: Bloggen und Hypertextenin: Wolfgang Schmale [Hrsg.], Schreib Guide Geschichte.



Neue Medien in der Geschichtswissenschaft

Die Etablierung des Computers als Mittel zum Wissenschaftlichen Arbeiten hat das gesamte Schreiben an sich verändert. Nicht nur die Art der Texte ist anders, auch die Möglichkeiten andere Formen der Datenspeicherung (Bilder, Tondaten, etc) effektiv zu nutzen sind größer geworden. Zusätzlich wird der PC durch das Internet zum Medium, wobei das Weblog ein Teil oder eine Variante ist dieses Medium zu nutzen.
Weblogs (auch einfach Blogs genannt) sind zwar im wissenschaftlichen Arbeiten noch nicht sehr etabliert, bieten allerdings entscheidende Vorteile und Arbeitserleichterungen. Doch was ist so ein Weblog eigentlich?


Weblog

Grundsätzlich ist es eine Mischung aus Homepage und Diskussionsforum, auf dem es ohne Programmierkenntnisse zu haben möglich ist Einträge zu veröffentlichen. Diese Einträge werden dann Rückwertschronologisch angezeigt, können aber etwa auch verschiedenen übergeordneten Kategorien zugeordnet werden. Jeder Eintrag kann dann von jedem Besucher / jeder Besucherin kommentiert werden.
Mit Hilfe eines Weblogs kann man das Schreiben und Publizieren bereits früh im Studium trainieren. Aufgrund seiner einfachen Anwendung ist er quasi für jeden Studenten / jede Studentin benutzbar.

Ein Blog erinnert zwar in seiner Art teilweise an die Führung eines Journals, wobei es beim Bloggen allein durch das Vorhandensein eines Publikums bereits zu grundlegenden Unterschieden kommt. Diese Möglichkeit mit anderen in Kontakt zu treten heißt nicht nur wissenschaftliches Dialogisieren zu üben bzw zu versuchen, sondern auch Bekanntschaften zu schließen und sich Inspiration für Ideen holen zu können.


Einige Möglichkeiten der Verwendung eines Weblogs

Eine Art ein Weblog zu nutzen ist es als quasi privaten Online Speicher zu verwenden. Recherchiert man über ein oder mehrere Themen, ist es sicher sinnvoll die Informationen zu kategorisieren und festzuhalten.

Außerdem nahe liegend ist es das Weblog als online Lernjournal zu führen. Da es die technischen Rahmenbedingungen für ein Journal und noch einige Möglichkeiten wie Kommentare und selbst definierbare Rubriken darstellt, bietet es quasi den optimalen Raum für ein online Lernjournal.

Das Weblog kann auch als eine Art online Gedächtnis dienen. Erstellt man etwa eine Seminararbeit oder recherchiert über einen längeren Zeitraum zu einem Thema kann sich hierzu Notizen im Weblog machen. Natürlich wäre dies theoretisch auch einfach handschriftlich in einer Mappe möglich, doch das Weblog mit seinen Rubriken und Linkerstellungsmöglichkeiten ist hier schon attraktiver. Natürlich darf man dabei nicht vergessen, dass auch diese Notizen dann publiziert sind, doch kann hier zB. gezieltes diskursorientiertes Schreiben auch seine Vorzüge haben.


Gemeinschaftsprojekt Weblog

Natürlich ist es nicht zwingend, dass Weblogs nur von einer einzigen Person betrieben werden. Beim gemeinsamen Arbeiten am Weblog gibt es zwei Formen, entweder in geschlossenen Gruppen oder in offenen. Offene Gruppen sind Plattformen wie etwa http://bildung.twoday.net, geschlossene könnten die Teilnehmer/innen einer Lehrveranstaltung sein. Gruppenarbeiten werden bei Lehrveranstaltungen bekanntlich oft verlangt, sei es ein Referat, eine Arbeit oder ähnliches. Hier kann ein Weblog unterstützendes Kommunikationsmittel sein, da die Diskussionseinträge und Ideen nicht verloren gehen, sondern im Weblog gespeichert werden.


Ethik des Bloggens

Ähnlich wie beim Zitieren aus einem Buch oder einer Zeitschrift müssen auch im Internet Zitierregeln angewandt werden. Dies geschieht jedoch nicht mit der klassischen Fußnote wie bei Seminararbeiten, sondern etwa durch Verlinkung mit den Homepages aus welchen Inhalte entnommen wurden oder wenn möglich auch durch Nennung der Autorin / des Autors.
Stellt man selbst Inhalte auf einen Weblog, gilt es immer zu Beachten dass dieser Inhalt von einem breiten Publikum angesehen werden könnte. Daher ist Vorsicht geboten wenn es darum geht Privates online zu stellen.


Wie kommt man zu einem Weblog

Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man richtet sich einen Blog bei einem Host ein oder man richtet sich einen opensource Blog auf einem eigenen Serverplatz ein. Ersteres ist vor allem für Anfänger/innen sehr geeignet, da keinerlei Vorkenntnisse erforderlich sind. Die Hosts today, blogger und myblog stellen die Blogs kostenlos zur Verfügung.


Kommentar

Der Text ergänzt das Wissen, das ich selbst durch die praktischen Erfahrungen beim Bloggen gemacht habe um den theoretischen Unterbau. Dabei halte ich vor allem die vielseitige Einsetzbarkeit des Weblogs für einen der interessantesten Aspekte. Der Computer wird im Universitären Leben, trotz seines bereits jetzt schon sehr hohen Status in naher Zukunft vermutlich eine noch viel größere Bedeutung haben.
Abgesehen von eLearning Programmen, wird es auch in klassischen Lehrveranstaltungen relevant sein, sich außerhalb der Lehreinheiten zu vernetzen. Das Weblog ist hierfür sicher ein geeignetes Mittel, da man ohne viel Aufwand leicht eine Vernetzungs- und Kommunikationsplattform schaffen kann. Hinzu kommt der Vorteil der Ergebnissicherung, da alle Einträge gespeichert werden, was sich auch bei meiner jetzigen Arbeit mit dem Weblog als sehr nützlich herausgestellt hat, wenn ich das Feedback von älteren Aufgaben gesucht habe, um daraus die Konsequenzen für die neue Aufgabe ziehen zu können.
Weblogs könnten aus meiner Sicht helfen mehr Teamarbeit in den Lehrveranstaltungen zu fördern. Im Gegensatz zum jetzigen Zeitpunkt, wo man als Studierende meist ein spezifisches Thema als Seminararbeit auswählt, sich dann über einen längeren Zeitraum damit befasst, allerdings trotzdem so gut wie nichts über die Themen der Seminararbeiten der anderen Studierenden erfährt. Man arbeitet also quasi in seinem eigenen kleinen Mikrokosmos, doch fehlt dabei oft der Blick für andere Aspekte des Lehrveranstaltungsthemas.
Weblogs könnten hier helfen die Kommunikation und Vernetzung zwischen den Studierenden zu verbessern und damit das Gefühl eines gemeinsamen Outputs zu schaffen. Nicht jeder / jede arbeitet und schreibt vor sich hin, sondern alle arbeiten gemeinsam an einem Thema. Das Weblog scheint hierfür ideal, da es den Rahmen für diesen gesamten Prozess darstellt.

Mittwoch, 13. Dezember 2006

Zusammenfassung: Hypertext: Assoziation und Vernetzung

von Jakob Krameritsch, aus Wolfgang Schmale [Hrsg.], Schreibguide Geschichte


Was ist ein Hypertext?

Hypertexte könnte man etwa mit Zettelkästen vergleichen. Im Gegensatz zu etwa einem klassischen Buch oder einer Seminararbeit besitzen sie keine lineare Struktur, dass heißt es ist dem Leser / der Leserin frei gestellt wie er / sie sich durch das Themengebiet arbeitet. Das heißt jedoch nicht, dass dies vollkommen Zusammenhangslos passiert, sondern dass die Struktur der Hypertexte folgen eine assoziative, vernetzte ist.

Natürlich ist es auch möglich etwa ein Buch oder eine wissenschaftliche unter anderem mit Hilfe von thematischen Kapiteln multilinear (also auf vielen verschiedenen Wegen) zu lesen.
Daher man kann Texte nicht nur hinsichtlich ihrer Rezeption unterscheiden, da ja wie gesagt die Kapitel eines Buches ebenso assoziatives Lesen bis zu einem gewissen Grad ermöglichen, sondern muss auch ihre Konzeption beachten.
Die Sprachwissenschaftlerin Angelika Storrer hat hierfür 3 Textformen:

1. Monosequenzierte Texte

Hier plant der Autor / die Autorin die vollständige Lektüre eines Textes von Anfang bis Ende. Krimis sind gute Beispiele für monosequenzierte Texte, da ein nichtlineares Lesen einer solchen Lektüre zu einer erheblichen Qualitätsminderung bzw sie fast ad absurdum führen würde.

2. Mehrfachsequenzierte Texte

Bei diesen Texten liegt keine lineare Konzeption mehr vor. Ein typisches Beispiel sind etwa Lexika oder auch manche wissenschaftliche Bücher. Hier kann der Leser / die Leserin bereits nach Belieben vorgehen, muss dies aber nicht.

3. Unsequenzierte Texte

Hier gibt es weder einen vorgegebenen Einstieg noch Schluss, man wählt also fast frei den Weg sich mit dem Thema zu beschäftigen. Aber nur fast, da thematische Verweise (beim Hypertext Links) die Wahl erleichtern.


Der Vorteil des Hypertexts sowohl gegenüber Zettelkästen, als auch gegenüber dem klassischen Buch liegt dabei auf der Hand. Im Gegensatz zum oft langwierigem Suchen und Blättern bei diesen Medien reicht beim Hypertext ein Klick am Computer und der Link öffnet sich und damit den gewünschten Text.


Wie entsteht ein Hypertext?

Bei der Entstehung eines Hypertexts gibt es zwei essentielle Bausteine:

Der erste ist der Text selbst, oder besser gesagt die Texte selbst. Ein Hypertext besteht nicht aus einer 5 – Seitigen Ausführung über das Themengebiet, sondern aus vielen kleineren Einheiten die in sich geschlossen Sinn ergeben müssen. Gleichzeitig dürfen sie dabei allerdings keine völlig abgeschlossenen Einheiten darstellen, denn sie sollen ja Assoziationen und vernetzende Gedanken fördern. Kurz gesagt sie müssen kontextoffen für das Gesamtthema des Hypertextes sein, die Einheit ja nur einen Subteil dessen darstellt. Die Schwierigkeit dabei ist zusätzlich, dass alle diese Kriterien in einen prägnanten, aussagekräftigen Text gepackt werden müssen der noch dazu attraktiv zu lesen sein sollte.

Der zweite Baustein sind dann die Querverbindungen, also Links die die Textmodule miteinander verknüpfen. Diese erst machen den Hypertext zu dem was er eigentlich ist: ein vernetzter Text, der auf so viele Arten entdeckt wird wie Menschen ihn lesen. Dabei überlegen sich Autor/innen natürlich mögliche Assoziationsmuster, schließlich sollen die Assoziationen bei all ihren Freiheiten immer noch sinnvoll sein. Deswegen erstellt man so genannte „typisierte Links“ , dass heißt das nicht jeder Text mit jedem verlinkt wird, sondern dass jedem Text bestimmte Attribute zugeordnet werden und nur Texte mit gleichen Attributen verlinkt werden.

Praxisberichte bei der Hypertextschreibung: pastperfect.at

Bei der letzten Aufgabe habe ich die Homepage www.pastperfect.at näher beschrieben. Sie dient nun als Erfahrungsbericht, wie Team von Wissenschafter/innen eine solche Aufgabe gemeistert hat und welche Probleme sich dabei ergeben haben.

Ziel des Projekts war/ist es, die Leser/innen für das 16. Jahrhundert in Europa zu Begeistern und ihnen die verschiedensten Aspekte dieser Epoche näher zu bringen. Ein Team von 10 engagierten Historiker/innen formierte sich zu diesem Zweck und entschied sich für ein in der Geschichtswissenschaft zwar nicht unbekanntes aber doch neueres Mittel: den Hypertext.

In einem ersten Schritt wurden die Zuständigkeiten für die verschiedensten Themenbereiche die die Homepage enthalten soll verteilt, dann wurde relativ schnell klar, dass es bei so vielen verschiedenen Autor/innen Standards braucht um den Text möglichst einheitlich zu gestalten. Dabei stellten bereits zu Beginn einige Fragen:

An wen richten wir unsere Texte, wenn wir für das WWW schreiben?
Wie viel Wissen lässt sich voraussetzen?
Wie kann ein Sachverhalt konzis und präzis beschrieben werden, ohne dass eine Einheit zu lang/zu langatmig wird?
Wie umfangreich muss eine informationelle Einheit, eine Geschichte sein, um eine problemorientierte, zeitgemäße historische Perspektive entwickeln zu können, anstatt bloß enzyklopädisch-trocken zu schreiben und so die Illusion zu erwecken, eine bloße historische Tatsache zu formulieren „wie sie wirklich gewesen ist“?
Welches Maß an Granularität ist also sinnvoll?


Durch die Arbeit im Team wurde natürlich ständiges Abgleichen und Kontrollieren ein wichtiger Faktor. Ein Content Management System (CMS) erleichterte die Arbeit an der Homepage wesentlich. Es verknüpft Texte denen gleiche Attribute zugeordnet wurden automatisch und erspart somit mühsames händisches Link setzen. Über das CMS konnten sich die Mitarbeiter/innen des Projekts außerdem laufen über dessen Stand online informieren und das Schreiben wurde zum kollektiv-kreativen Prozess. Dabei war die Verknüpfung der verschiedenen Texteinheiten zentraler Punkt Aufgrund der vielen Verknüpfungsmöglichkeiten entstanden nämlich auch für die Autor/innen selbst neue inhaltliche Aspekte die ihnen vor pastperfect verborgen geblieben waren.


Hypertextcreator

Doch pastperfect ist nicht das einzige Projekt dieser Art. Eines der bekanntesten ist etwa Wikipedia. Diese online Enzyklopädie beruht auf der Software Media Wiki, die es jeder Person gestattet schnell und unkompliziert Artikel zu beliebigen Themen online zu stellen und für andere frei zugängig zumachen. Derzeit arbeiten 250 000 Menschen freiwillig bei Wikipedia mit, darunter auch Wissenschafter/innen.

Auch auf der Uni gewinnt sowohl die Wissensvermittlung, als auch die wissenschaftliche Kommunikation via Internet immer mehr an Bedeutung. Mit den Erfahrungen von pastperfect wurde im Zuge dessen ein CMS entwickelt, dass für den Schul- bzw. Universitätsbetrieb geeignet ist – der Hypertextcreator.

Technisch einfach zu bedienen soll der Hypertextcreator die Fähigkeiten von Schüler/innen und Studierenden zu miteinander zu arbeiten, kommunizieren und auch neues Wissen zu produzieren fördern. Er bietet dabei als themenneutrale „Plattform“ die ideale Vorraussetzung.

Nachdem das Thema gewählt wurde kann man quasi bereits mit der Arbeit beginnen. Dabei sind die oben genannten Regeln beim Schreiben für einen Hypertext zu beachten: Prägnante, kontextoffene Einheiten, die per Attribute mit einander verknüpft werden. Es können sogar Bild und Ton Dateien auf den Hypertextcreator gestellt werden. So ist es selbst während des Studiums möglich einen offenen immer weiter entwickelbaren Wissensraum zu schaffen, ohne dabei Programmierexpert/in zu sein.


Kommentar

Der Text beschreibt ausführlich die Möglichkeiten die Hypertext in der Wissenschaftlichen Arbeit bietet. Dabei werden die verschiedensten Aspekte klar dargelegt und ausführlich beschrieben. Das Praxisbeispiel Pastperfect bietet zusätzlich eine anfassbare Komponente, dass heißt dass die Theorie hier auf ein in die Tat umgesetztes Projekt herunter gebrochen wird und somit näher in die Realität auch von sonst nicht sonderlich an elektronischen Medien interessierten Leuten rückt.
Trotzdem fehlen die Probleme die das Internet bei all seinen Vorteilen für das wissenschaftliche Arbeiten mit sich bringt. Der freie Zugang zu Informationen wird bereits durch kostenpflichtige oder auf eine bestimmte Gruppe beschränkte Angebote Stück für Stück ersetzt. Auch das Internet, dass mit der Open Source Technologie für einige Zeit lang eine Nische zu werden schien wird nun Teil des freien Marktes werden und hier zählt in erster Linie bekanntlich der Profit. Damit ergeben sich gerade für die Wissenschaft sicherlich einige Herausforderungen. Denn wie sich die Wissenschaft im Internet weiter etablieren wird bleibt eine Spannende Frage. Wird der wissenschaftliche Dialog oder die Vermarktung wissenschaftlicher Ergebnisse im Vordergrund stehen? Was passiert mit den Bevölkerungsschichten, die keinen oder nur beschränkten Zugang zum Internet haben? Sie „verpassen“ bereits jetzt die rasanten Schritte der Weiterentwicklung dieses Mediums und es bleibt fraglich ob sie dies je wieder aufholen werden können.
Das Internet bietet also sowohl die Möglichkeit der Demokratisierung des Wissens als auch die der Elitenschmiede. Projekte wie der Hypertextcreator steuern sicherlich auf ersteres hin und sind aus meiner Sicht deshalb essentielle Bausteine für ein Verständnis von Wissensvermittlung möglichst viele Schichten der Gesellschaft. Somit tragen sie nicht nur zur Demokratisierung des Wissens, sondern auch zur Demokratisierung der gesamten Gesellschaft bei, denn gleichberechtigter Zugang zu Wissen ist essentiell für eine möglichst egalitäre Gesellschaft.

Dienstag, 28. November 2006

Pastperfect

www.pastperfect.at


Pastperfect ist ein Projekt, das versucht Geschichte auch im Internet attraktiv zu machen. Ihr Inhalt ist die (fast ausschließlich) Europäische Geschichte von 1492 bis 1558. Bewusst wird hier versucht Geschichte quasi Internetgerecht zu vermitteln: Die Texte sind kurz gehalten, dafür miteinander verlinkt. Es gibt viele interaktive Möglichkeiten (soweit es die Homepage zulässt) zu Informationen zu kommen.


Das Projekt Pastperfekt

Das spielte bereits bei der Idee des Projekts eine große Rolle. Die GründerInnen von pastperfect messen der „Navigation“ eine große Bedeutung zu. Das heißt für sie war es essentiell wie der Hypertext aufgebaut sein soll, damit es möglichst viele gegenseitige Verlinkungen der Inhalte gibt. Dies soll BenutzerInnenfreundlichkeit garantieren; denn natürlich ist es spannender und auch übersichtlicher sich etwa vom Jahr 1492 zum Punkt Ereignisse zu klicken und dann festzustellen, dass im Zuge der Wiederaufnahme der Reconquista in Granada das letzte Maurenreich einnahm, als sich erst mühsam durch lange Beschreibungen zu kämpfen. Aus ihrer Sicht ist es essentiell Inhalte nicht wie in einem Buch linear zu verknüpfen sondern viele verschiedene Verknüpfungsmöglichkeiten und somit auch inhaltliche Zusammenhänge aufzuzeigen.


Ideen von Pastperfekt

Man findet unter dem Punkt pastperfekt im Bereich „Reflexionen“ viele Ideen der Verantwortlichen. So beschreiben sie nicht nur den Hintergrund und die Entstehung des Projekts pastperfekt, sondern auch etwa den Bedeutungsverlust des Buches aufgrund der elektronischen Medien und den aus ihrer Sicht passenden Umgang damit. Dabei soll e-learning aufgewertet werden und das didaktische Potential von elektronischen Medien generell besser genutzt werden. Die Menschen von pastperfekt selbst verstehen sich als ein Teil dieser neuen Lernstrategien.

Pastperfekt ist allerdings nicht einfach ein Projekt von ein paar engagierten Menschen die sich zusammengeschlossen haben und

Mehr hierzu: www.pastperfect.at – Flashversion / Punkt: Reflexionen


Aufbau von Pastperfekt

Flashversion / Textversion:

Textversion

Unterscheiden muss man dabei allerdings die zwei Versionen der Homepage. Die Textversion bietet schlichtes Design und ist nicht so leicht zu überblicken. Hier gibt es „nur“ die 4 historischen Zugänge Ereignisse, Kontexte, Rezeptionen, Reflexionen als Unterteilungen. Öffnet man eine dieser Unterteilungen, erscheint eine Reihe an Unterpunkten, deren Inhalt man einsehen kann, wenn man einfach auf sie klickt. Inhaltlich ist dabei zu sagen, dass dieser Aufbau ein sehr interessanter ist. Er entspricht neuen wissenschaftlichen Maßstäben, indem er nicht nur eine Form des geschichtlichen Zugangs aufzeigt, sondern zu einem Thema mehrere anbietet. Somit ist wird es möglich etwa zum Thema „Vertreibung der Juden“ nicht nur den Vorgang der Vertreibung an sich zu lesen, sondern auch etwa im Bereich Kontext generell etwas über die jüdische Situation zu erfahren. (Anm. dies gilt natürlich sogar noch mehr für die Flashversion)

Flashversion

Bei der Flashversion allerdings gibt es viel mehr Spielraum:
Ein Kompass etwa navigiert den User/ die Userin durch die jeweiligen Jahre von 1492 – 1558. In jedem Jahr kann man kann man dann die relevanten Ereignisse studieren, sich die Rezeptionen dieser Zeit ansehen und sogar Bildquellen zu diesen Themengebieten ansehen.
Oder man wählt den themenbezogenen Weg. Hier kann man verschiedene Thematische Bereicht (etwa Gesellschaft, Wissenschaft, Krieg, etc) wählen und kommt so thematisch etwa zu den jeweiligen Ereignissen und Kontexten. Klickt man diese Ereignisse an so findet man neben ihnen allerdings trotzdem die Jahreszahlen daneben um sie immer noch zeitlich einordnen zu können.
Zudem ist es noch möglich auf die Orte zu klicken (hierfür ist sogar eine Karte eingezeichnet), in welchen Ereignisse stattgefunden haben und sich dann quasi Ortsspezifisch die dortigen Ereignisse und passenden Kontexte und Reflexionen darüber ansehen kann.


„Ebenen“ von Pastperfect

Die Ebene der Ereignisse ist klar. Hier wird über die aus Sicht der AutorInnen relevanten Ereignisse der damaligen Zeit informiert.
Bei der Ebene Rezeption wird es schon schwieriger. Unter diesem Punkt ist es möglich die Rezeption sowohl von damaligen Persönlichkeiten, als auch Ereignissen einzusehen. Diese sind chronologisch gestaltet, dass heißt man kann teilweise auch Veränderungen der Sichtweise über die jeweiligen Persönlichkeiten und Ereignisse über die Jahr(hundert)e hinweg beobachten.
Die Ebene Reflexionen ist aus meiner Sicht aus dem restlichen Kontext der Homepage heraus zu nehmen. Hier wird nämlich nicht der Inhalt der Seite beschrieben, sondern es ist mehr eine Sammlung von Texten einerseits zur Entstehungsgeschichte von pastperfect selbst und andererseits zum Medium Internet. Das heißt hier wird zB über das didaktische Potential des Internets, Medienphilosophie und Wissensräume diskutiert bzw geschrieben. Der Inhaltliche Zusammenhang mit dem Rest der Homepage bleibt in meinen Augen unklar. Auch das genaue Ziel dass damit verfolgt werden soll (außer das Internet als wissenschaftliches Medium zu etablieren). Das macht diesen Bereich auch eher intransparent, da es unklar bleibt wer damit was erreichen möchte und wie man die Inhalte dieses Punktes nun genau nutzen kann.


Pastperfect als wissenschaftliches Medium

Pastperfect kann aus meiner Sicht grundsätzlich als wissenschaftliches Medium gesehen werden. Es enthält einige Kennzeichen die wissenschaftliche Homepages ausmachen (Anm. gemäß der Checkliste von Wolfgang Schmale und Martin Gasteiner, siehe Aufgabe vom 7. November), widerspricht aber auch anderen.

So kooperiert das Projekt mit wissenschaftlichen Institutionellen Einrichtungen wie dem Institut für Geschichte an der Universität Wien. Außerdem werden die Methoden mit welchen der Inhalt aufbereitet wurde klar dargestellt und es wird ein klar abgegrenztes Themengebiet behandelt. Die Aufbereitung der Homepage ist sehr BenutzerInnenfreundlich gestaltet (wie bereits oben beschrieben) auch Fachtermini kommen (außer im Reflexionenteil) so gut wie nicht vor. Alles wird sehr verständlich beschrieben und auch das Design unterstützt (auch aufgrund der Karte, bei welcher man in die Orte klicken kann) dies sehr.

Außer im Bereich „Presse“ gibt es allerdings keine angegebenen Kontaktadressen, somit bleibt oder blieb es zumindest mir unklar an wen ich mich bei Fragen oder Anmerkungen wenden kann. Zudem habe ich weder Quellenangaben noch Anweisungen wie die Seite zu zitieren ist gefunden. Bei den Verlinkungen mit anderen Homepages gäbe es auch noch eine Lücke zu füllen. Hier ist unklar ob es etwa einen Wissensaustausch zwischen WissenschaftlerInnen die zu diesem Themengebiet forschen gibt, oder ob die Homepage Produkt der AutorInnen ist und bleibt.


Persönliches Fazit

Aus meiner Sicht stellt die Seite pastperfect eine sehr komplexe dafür aber umfassende Wissensvermittlung dar. Wer sich für dieses Thema interessiert ist gut beraten sie sich zu Gemüte zu führen. Es dauert zwar seine Zeit bis man sich durch die vielen Verlinkungswege gekämpft hat und die Struktur und den Aufbau durchschaut hat (es dauerte etwa bis ich herausgefunden habe, dass man mit Hilfe des Kompass die Jahre steuern kann), dann allerdings erweist sie sich jedoch als kompetente Informationsseite. Der Punkt Reflexionen sollte aus meiner Sicht - wie bereits oben erwähnt - besser strukturiert werden. Der Zugang zur Geschichte ist allerdings sehr vielfältig. Die Punkte Kontexte und Rezeption stellen aus meiner Sicht eine neue wirklich interessante Möglichkeit dar einen Themenkomplex um diese Aspekte zu erweitern und die vielen Verlinkung der einzelnen Themen in der Homepage bewirken, dass diese Verlinkungen sich quasi in den Kopf hineinverlagern und somit ein komplexes Themengebiet auch gedanklich besser strukturiert

Montag, 20. November 2006

Historicum.net

www.historicum.net

Historicum.net versteht sich als elektronisches Netzwerk für GeschichtswissenschaftlerInnen. Es wird geleitet vom Verein „Historicum.net – Geschichtswissenschaften im Internet e.V.“ der auch etwa die Projekte www.sehepunkte.de und www.zeitenblicke.de koordiniert. An Historicum.net können sich sowohl Privatpersonen als auch Institutionen beteiligen. Die Seite ist aus dem Server frühe Neuzeit entstanden, das von ihr behandelte Gebiet erstreckt sich mittlerweile allerdings viel weiter: ihre vier methodischen Schwerpunkte sind Themen, Länder, Recherche so wie Lehren und Lernen. Auf das thematische Spektrum werde ich beim Punkt „Themen“ näher eingehen. Historicum.net kooperiert mit wissenschaftlichen Insitutionen, wie etwa der „Universität zu Köln“, der „deutschen Forschungsgemeinschaft oder „der deutschen Bibliothek“.


Struktur

Generell kann man sagen, dass Historicum.net eine sehr überschaubare Struktur aufweist. Im Bereich „Home“ findet man die aktuellsten Entwicklungen des Projekts selbst, als auch einen groben Überblick darüber was es beinhaltet. Mit Hilfe der grauen Navigationsleiste kann man sich zu den vier Schwerpunkten (Themen, Länder, Recherche, Lehren und Lernen) der Seite klicken. Hat man das einmal getan so findet man auf den jeweiligen „Unterseiten“ wieder Unterteilungen, wie etwa beim Schwerpunkt Länder werden dann die Portale der einzelne Staaten aufgelistet. Zudem gibt es noch eine Suchfunktion und eine erweiterte Suchfunktionen, mit welchen man direkt auf der Homepage selbst nach sich dort befindlichen Inhalten suchen kann.

Etwas über dieser Leiste befindet sich quasi der organisatorische Part der Homepage. Bei den Rubriken Über uns, Impressum, Newsletter, Presse, Partner, Hilfe und Kontakt findet man alle Rahmenbedingungen des Projekts selbst und außerdem eine Kontaktmöglichkeit zu den verantwortlichen Personen. Rechts neben dieser Leiste gibt es Direkt-Links zu den Schwesterprojekten www.sehepunkte.de (ein Rezensionsjournal) und www.zeitenblicke.de (ein elektronisches Journal mit Schwerpunkt frühe Neuzeit).
Über diesen beiden Direkt – Links sollte es noch zwei Links geben (Themennavigation, Text). Diese haben beim anklicken jedoch nirgendwo hin geführt, also kein neues Fenster geöffnet oder auch zu keinem anderen Teil der Homepage geführt.


Home

Auf der Startseite findet man neueste Beiträge, Rubriken, Themen, quasi die jeweils aktuellsten Erweiterungen der Homepage. Außerdem gibt es einen Überblick über die von Historicum.net behandelten Themen, wobei jedes Thema gleich mit seiner Seite verlinkt ist. Zudem werden einige PartnerInnen des Projekts aufgelistet, nämlich die „Universität zu Köln“, „ Die deutsche Forschungsgemeinschaft“ und die „Bayrische Staatsbibliothek“, wobei man auch hier per link zu den restlichen Partnern gelangen kann. Zudem gibt es auf der Startseite eine Art Forum mit den aktuellsten Nachrichten aus der Geschichtswissenschaft, so wie des Projekts Historicum.net selbst. Klickt man dort die jeweiligen Texte an so kommt jedoch nur der vollständige Artikel, allerdings keine Möglichkeit sich hierzu zu äußern oder ähnliches. Auch wie ein Artikel auf das Forum kommt bleibt unklar, ich gehe jedoch davon aus dass die Redaktion sie zum Teil selbst erstellt und zum Teil vielleicht auch Texte von KooperationspartnerInnen über die Redaktion dort hin gelangen.


Themen

Die Themen von Historicum.net sind:

• Hexenforschung
• Jüdische Geschichte
• Schwabenkrieg
• Reformation
• Bauernkrieg
• Achtzigjähriger Krieg
• Friedensverträge der Vormoderne
• Medien und Kommunikation
• Pompadour und ihre Zeit
• Französische Revolution
• Napoleon Bonaparte
• Risorgimento
• Zwangsarbeit Rhein-Erft-Rur
• Bombenkrieg
• Internationale Geschichte
• Klassiker der Geschichtswissenschaft

Dabei ist jedes Thema dann wiederum in Unterthemen gegliedert. Weil diese Themenportale teilweise auch von KooperationspartnerInnen betrieben werden sind die Unterpunkte sehr verschieden. Beim Thema Hexenverfolgung etwa gibt es die Unterpunkte Einführung, Themen/Texte, Lexikon, Quellen, Bibliographien, Mailingliste, Links, Redaktion beim Thema „Pompadour und ihre Zeit“ allerdings Kunst und Musik, Gesellschaft und Hof, Krieg und Politik, Leben und Alltag, Zeitleiste, Biographien, Bibliographie, Redaktion. Das kommt unter anderem auch daher das die einzelnen Themenportale unterschiedliche Entstehungsgründe haben. So ist etwa das Portal „Pompadour und ihre Zeit“ aus einem Seminar an der Universität München hervorgegangen.

Außerdem sind nicht alle Themen wirklich Themen im klassischen Sinn. Internationale Geschichte etwa ist ein Projekt, dass die Diskussion und den Meinungsaustausch zwischen Geschichtswissen fördern soll, Klassiker der Geschichtswissenschaften ist ein Nachschlagewerk zum Leben, Werk und auch Rezeptionen „wichtiger“ WissenschaftlerInnen die Einfluss auf die Geschichtswissenschaften hatten.Diese Heterogenität ist auf der einen Seite sehr abwechslungsreich, bietet allerdings auch teilweise Probleme (zB gibt es manchen Themen Zitierempfehlungen, bei anderen wiederum nicht).

Länder

Auch diese Rubrik wird zu einem Großenteil von den KooperationspartnerInnen betrieben. Historicum.net enthält Portals zu den Ländern:

• Estland
• Frankreich
• Großbritannien
• Italien
• Lettland
• Litauen
• Ostmitteleuropa
• Polen
• Slowakei
• Spanien
• Tschechien

Dabei werden die Länderportals Estland, Lettland, Litauen, Ostmitteleuropa, Polen, Slowakei und Tschechien vom Herder Institut betrieben. Bei diesen gibt es auch nur eine Suchfunktion. Die scheinen bereits weiter entwickelt, sie werden von anderen verschiedenen KooperationspartnerInnen betrieben. Hier gibt es auch wieder Unterpunkte wie zB Theman, Materialien oder Redaktion.


Recherche

Der Schwerpunkt Recherche ist quasi eine Zusammenstellung mit jeweiligen Links von Recherchemöglichkeiten im Internet. Er enthält die Unterpunkte:

→ Institutionen
Hier gibt es eine Aufzählung sowohl von Bibliotheken und Archiven, als auch von Forschungseinrichtungen mit den jeweiligen Links.

→ Literaturrecherche
Dieser Punkt ist untergliedert in Verbundkataloge, Elektronische Volltexte, Bibliographien und Aufsatzrecherche. Unter jedem der Unterpunkte findet man eine Liste mit Links zu den jeweilig Relevanten Homepages.

→ Fachzeitschriften
Hier findet man ebenso eine Liste mit Kurzbeschreibungen und Links zu den jeweiligen Fachzeitschriften.

→ Digitalisierte Quellen
Historicum.net enthält nicht nur Links zu digitalen Texten sondern auch zu digitalen Bildquellen.

→ Lexika und Nachschlagewerke
Es gibt Links zu allgemeinen Lexika, aber auch zu fachspezifischen und historischen. Bei den fachspezifischen Lexika findet man eine Liste mit welchen Themen sich die jeweiligen Lexika befassen. Die Bandbreite reicht von der Kirchengeschichte bis zur griechischen Mythologie.

→ Fachportale
Hier ist eine Aufzählung von Fachportalen in welchen zB unter anderem auch, dass letzte Woche beschriebene Clio online aufgelistet ist.


Lehren und Lernen

Hier werden ähnlich wie bei Clio online Informationen angeboten, die das Lehren und Lernen an der Universität unterstützen bzw erleichtern sollen.

• Archiveinführung
Hier wird in die Archivrecherche eingeführt. Man erfährt genaueres über Recherchewege, Archivarten, Nutzungsbestimmungen von Archiven und welche Arten von Archivalquellen es überhaupt gibt.

• Computer im Geschichtsstudium
Dieser Punkt bietet Informationen zu den Anwendungsfeldern des Computers in der Geschichtswissenschaft. Dabei wird unter anderem auch auf bereits in der Lehrveranstaltung M4 behandelte Themen wie etwa Textverarbeitung oder Literaturverwaltung eingegangen.

• Internet im Geschichtsstudium
Unter diesem Punkt gibt es grundlegende Informationen zu Internet und Geschichtswissenschaften. Die Palette des Angebots reich hier von Infos zum Suchmaschinen, Fachangebote für HistorikerInnen, wissenschaftlichem Publizieren bis zur Sicherheit. Mit einem Quiz kann man sich selbst sogar über die vorher beschriebenen Inhalte prüfen.

• Webkatalog: Lehre und Internet
Hier finden sich von Links zu Homepages von Netzgestützter Lehre (wobei igl nicht dabei ist) auch Online Tutorien und Informationen zum online Publizieren.

• Geschichtsdidaktik
Dieser Bereich ist vor allem für Lehrende der Geschichtswissenschaften gedacht. Von Beschreibungen der Medien des Historischen Lernens bis zu didaktischen Theorien und bis zu einer Aufzählung von Zeitschriften über Didaktik in der Geschichtswissenschaft werden hier Informationen geboten.

• GWU-Kolumne "Informationen Neue Medien"
Dies ist eine Kolumne die seriöse Internetseiten zu den verschiedenen wissenschaftlichen Themen beschreibt.

• Link-Winks
Ist eine Linkssammlung zu teilweise sich bereits auf der Homepage befindlichen Bereichen wie etwa Archive, Lexika oder Zeitschriften. Aber es tauchen auch neue Bereiche wie etwa virtuelle Ausstellungen auf.

Die Leiste mit den Rahmenbedingungen enthält die Punkte Über uns, Impressum, Newsletter, Presse, Partner, Hilfe, Kontakt.

Hier findet man Informationen zum Projekt Historicum.net selbst, welche Ziele das Projekt hat, wie es entstanden ist und auch wer daran partizipieren kann. Außerdem gibt es die Möglichkeit einen Newsletter zu bestellen, sowie Kontakt zu den verantwortlichen Personen von Historicum.net aufzunehmen. Beim Punkt Impressum werden sogar ausführlich noch einmal Zitierhinweise gegeben und der Link „Partner“ bietet eine Aufzählung aller KooperationspartnerInnen des Projekts. Sollte etwas beim Besuch der Homepage nicht funktionieren so kann man (natürlich sofern diese funktioniert) sich unter „Hilfe“ technische Hinweise holen.

Sonntag, 12. November 2006

Aufbau und Inhalt von Clio online

http://www.clio-online.de/


Was ist Clio online?
Clio online ist ein Fachportal für Geschichtswissenschaften im Internet und wird von der Humboldt Universität zu Berlin betrieben. Ziel des Projektes ist mit Hilfe der Möglichkeiten des Internets die Wissensvermittlung und Fachkommunikation in der Geschichtswissenschaft zu fördern. Hierfür arbeitet es mit diversen Instituten und Institutionen zusammen und bietet unter anderem Recherchemöglichkeiten sowohl über Datenbanken als auch moderierte Fachkommunikation über online Foren. Eine Besonderheit ist auch dass es Online Angebote langfristig archiviert, außerdem gibt es auch eigene Publikationen (u.a. einen regelmäßig erscheinenden Newsletter) über und von dem Projekt Clio online. Die Homepage ist auf Deutsch und Englisch ersichtlich.

Aufbau von Clio:

Clio gliedert sich in 8 grobe Unterpunkte, die ihrerseits jeweils wieder für sich Unterpunkte haben.



Über Clio
Hier findet man den Überblick über die Angebote mit Stichwortartigen Beschreibungen zu jedem Unterpunkt. Außerdem wird hier die Möglichkeit „Mein Clio“ zu nutzen dargestellt. Dabei kann man sich ein eigenes BenutzerInnenkonto anlegen und über so genannte „Abonnements“ e- Mail Beiträge aus den Internet Foren von Clio online zu beziehen. Schon bei der Registrierung kann man auswählen aus welchen Foren man Beiträge erhalten möchte. Außerdem ist es möglich über das ForscherInnenverzeichnis mit anderen ForscherInnen kommunizieren und Publikationen und Informationen zu Projekten veröffentlichen.

Zudem gibt es unter diesem Punkt Links zu allen beteiligten Institutionen und auch zu den Partnern des Projekts, sowie die aktuellsten Informationen rund um dessen Angebote und Tätigkeiten.

Vor allem die Unterpunkte geben konkrete Informationen zum Projekt Clio online selbst:

Eine detaillierte Projektbeschreibung mit den Zielen, Hintergründen und Angeboten ist ebenso vorhanden wie eine Aufzählung und Verlinkung mit den PartnerInnen. In einem weiteren Punkt wird der wissenschaftliche Beirat, der die Clio online Projektleitung berät dargestellt. Dabei finden sich Informationen und Kontaktmöglichkeiten zu jeder einzelnen Person, die einen Sitz in diesem Beirat innehat. Auch alle MitarbeiterInnen der Redaktion werden in einem weiteren Unterpunkt zum Teil mit Informationen über die MitarbeiterInnen, mindestens aber mit email – Adressen angegeben. Zudem gibt es noch ein Impressum und eine Hilfefunktion zur Benutzung von Clio online, die allerdings auch durch die Sitemap erreicht wird, auf welcher alle Unterpunkte der Homepage noch einmal auf einer Seite zusammengefasst sind. Eine Online Umfrage in Form eines Online Feedbackbogens wurde zur Evaluierung der Seite eingerichtet.


Rezensionen

Clio online bietet eine elektronische Suchfunktion für Rezensionen. Dabei arbeitet es mit internationalen Rezensionsanbietern und Institutionen zusammen. Die jeweiligen PartnerInnen werden auch kurz beschrieben und sind verlinkt. Auch hier gibt es eine Hilfestellung zur Benützung der Suchfunktion. Es gibt auch die Möglichkeit per „Metasuche“ nach Rezensionen in ausgewählten Institutionen parallel quasi zentral zu suchen.


Webverzeichnis

Das Webverzeichnis enthält 7000 verschiedene wissenschaftliche! online Angebote. Hier finden sie die neuesten Angebote, allgemein kann man über ein Katalogsystem recherchieren. Es ist auch möglich selbst Angebote zur Verfügung zu stellen bzw Empfehlungen zu geben. Clio online wertet diese Daten dann aus und nimmt sie nach Prüfung in das Verzeichnis auf. Ein „Nachrichtendienst“ bringt die neuesten Informationen rund die Geschichtswissenschaften.

In den Unterpunkten werden dann die verschiedenen Recherchemöglichkeiten aufgeführt und beschrieben.

Unter „Forschung“ findet man Beiträge und Informationen zu laufenden Projekten und Forschungsschwerpunkten. Im Punkt Kataloge finden sich Kataloge, Archive und Bibliotheken mit jeweils einer kleinen Kurzbeschreibung und dem entsprechenden Link. Zusätzlich kann man unter „Institutionen“ per Suchfunktion nach diversen Fachspezifischen Institutionen suchen. „Materialien“ enthält thematische Beiträge und Homepages zu gerade erforschten Gebieten. Auch in den Unterpunkten Nachschlagewerke und Portale gibt es Suchfunktionen, um teilweise auch zu sehr konkreten Themen kommen zu können.


Institutionen

Der Punkt Institutionen gliedert sich in Akademien, Archive, Behörden, Bibliotheken, Bildstellen, Denkmalpflege, Fachgesellschaften, Forschungsinstitute, Museen, Politische Bildung, Statistik, Universitäten, Verbände und Verlage. Zusätzlich kann mittels Suchfunktion nach der gewünschten Einrichtung gesucht werden.


Forscher/ Forscherinnen
Mit der Virtuellen Fachbibliothek Osteuropas hat Clio online ein Verzeichnis über Forscher und ForscherInnen zusammengestellt. Es steht allen Forschenden der Geschichtswissenschaften für den Informationsaustausch zur Verfügung und soll helfen Netzwerke und wissenschaftliche Kommunikation und Diskussion zu fördern.


Guides

Clio online hat diverse Guides erstellt, die das Studium der Geschichtswissenschaft erleichtern sollen. Diese Guides sollen allerdings keine Uni Veranstaltungen ersetzen sondern sind mehr als unterstützender Faktor konzipiert.

Sie gliedern sich in 3 Bereiche.
Die „Übergreifenden Guides“ informieren über elektronische Hilfsmittel für das wissenschaftliche Arbeiten. Dabei werden einerseits Hilfen gegeben wie dies erlernt werden kann und andererseits auch diverse wissenschaftliche Einrichtungen beschrieben.

Die „Thematischen Guides“ sollen in verschiedene Bereiche der Geschichtswissenschaften einführen. Zur Zeit gibt es: „Online-Landschaften. Umweltgeschichte im Internet“; „Frauen-, Männer-, Geschlechtergeschichte. Eine Spurensuche im Netz“ und „Technikgeschichte“.

Die „Regionalen Guides“ behandeln Angebote verschiedener Länder (Großbritannien und Irland, Italien, Osteuropa, Schweiz, USA) Österreich im Bereich der landesspezifischen Geschichtswissenschaft.


Chancen

Hier findet man Informationen zu Stellen, Praktika, Stipendien und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich der Geschichts- und Sozialwissenschaften. Die Anbieter selbst können ihre Angebote in diesem Bereich mittels Formular an Clio Online schicken, welches diese dann in Netz stellt. Die aktuellsten Angebote findet man gleich in diesem Bereich der Homepage.

Sie sind untergliedert in Stellenbörsen, Praktikumsbörsen, Stipendien, Weiterbildung und Studiengangsdatenbank. Jede Untergliederung enthält ihre spezifischen Datenbanken mit jeweils einer Suchfunktion.


Suche

Mit Hilfe dieser Suchfunktion kann man Inhalte (selbst pdf. Dokumente) auf der Clio online Homepage selbst finden. Außerdem gibt es eine Kontaktadresse für weitere Anregungen zur Erweiterung der Clio online Datenbanken um weiter Internetressourcen. Dies ist auch bei dem Punkt Url vorschlagen auf der Startseite möglich.

Dienstag, 7. November 2006

Bewertung der Website "Europaquellen" anhand der Checkliste von Wolfgang Schmale und Martin Gasteiner

Link: http://www.univie.ac.at/igl.geschichte/europaquellen/


Inhaltliche Kriterien:

UrheberInnen

Die Seite hat zwar kein klassisches Impressum, doch die Autoren sind leicht zu finden und es ist sogar möglich sie per e-mail zu kontaktieren, da die jeweiligen Kontaktadressen angegeben sind. Außerdem ist die Website mit der Homepage der Universität Wien geknüpft und wird auch von der „Gerda Henkel Stiftung Düsseldorf“ gefördert, wobei es allerdings unklar bleibt in welchen Zusammenhang die Seiten konkret stehen.

Aufbereitung der Homepage

Das Ansehen der Website ist sicherlich spannend, da die Aufbereitung der Seite eher vielseitig ist, es gibt zwar Hypertexte doch auch viele Publikationen von Artikeln und auch einen Link zu einer Datenbank. Die multimediale Funktion des Internets wird hier ganz gut ausgeschöpft, selbstverständlich bietet es noch viel mehr Möglichkeiten, die Homepage ist aber sicher kreativer, als man es von einer Geschichtswissenschafts-Website erwarten würde. Das Design wirkt zwar sehr kitschig und etwas überzogen für eine wissenschaftliche Homepage, aber dafür ist sie klar strukturiert und schnell zu durchschauen.

Inhalt

Die Autoren der Website arbeiten mit der Universität Wien zusammen und zeigen ihre verwendeten Quellen sehr deutlich auf. Für die Erklärung von Fachtermini gibt es eine Enzyklopädie, was bei einem derart spezifischen und neuen Thema sicherlich notwendig ist. Dabei ist es auch hilfreich, dass die Autoren ihr Vorgehen für das auf der Homepage publizierte Projekt in groben Zügen darstellen, beschreiben und zum Teil auch begründen. Laut ihrer Angabe wird die Seite auch regelmäßig quasi laufend mit dem Projekt inhaltlich gewartet werden.

Vernetzung

Es geht nicht eindeutig hervor, die Website im wissenschaftlichen Dialog mit anderen Websites steht. Es gibt zwar links zu thematisch verwandten Homepages, doch es gibt keine Foren oder ähnliche Möglichkeiten die auf eine direkte Kommunikation schließen lassen. Sie wurde auch noch nicht rezensiert.


Kriterien zur Benutzerfreundlichkeit

Die Seite wirkt technisch sehr „stabil“, dass heißt alle angegebenen Links und auch die Datenbanken funktionieren, jedoch gibt es keine Druckfunktion. Die URLs sind sehr BenutzerInnenfreundlich angelegt, da es bei komplizierteren Hinweise für deren Benützung gibt. Die Ladezeit der Seite ist normal kurz, es gibt keine aufwändigen Animationen, die dies verzögern würden. Ein Pop-Up, das Werbung für ein Buch das im Zusammenhang mit dem Inhalt der Homepage steht erscheint aber wenn man sie öffnet.
Feedback

Wie bereits oben erwähnt werden die Kontaktadressen der Autoren angeben, sodass sowohl Feedback und auch Fragen möglich sind. Außerdem ist auch die Kontakt e-mail Adresse des Sekretariats des Projekts angegeben an welches man sich bei technischen Fragen wenden kann. Ein vorgefertigtes Feedbackformular oder auch ein Forum gibt es allerdings nicht.

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